zum Start Biographie Galerie Impressum Links

Presse

"Soester-Anzeiger", Mittwoch, 12. Januar 2011
"Cellesche Zeitung" Donnerstag, 29. April 2010
"Westfalenpost" Freitag; 13. Januar 2010
"Westfalenpost" Freitag; 31. Juli 2009
"Westfälische Rundschau" Freitag; 31 Juli 2009
"Der Patriot" Dienstag, 21. Juli 2009
"Soester Anzeiger" "Wahrlich magische Ausstellung" Donnerstag, 23. April 2009  
"Westfälische Rundschau" Donnerstag, 23. April 2009
   
"Stadt-Anzeiger" Sonntag, 17. Februar 2008  
"Westfälische Rundschau " Februar 2006
"Soester Anzeiger" Februar 2006
"Westfälische Rundschau" Nr.293 Samstag, 17. Dezember 2005
"WOLGA" Nr.42 “FARBIGE FANTASIEN” Astrachan, den 24.03.2004
"KK" Nr.18 „Katzen können auch manchmal aus Seide sein“ Astrachan, den 27.02.2004
„Bei den Regenbogenfarben“ Astrachan, den 09.07. 2004

"WOLGA" Astrachan, den 24.03.2004

“FARBIGE FANTASIEN”

Im Ausstellungssaal des Astrachaner Puppentheaters wurde die Ausstellung der Künstlerin Julija Petrakowa eröffnet.

Die meisten Menschen verbinden die dekorativ - angewandte Kunst mit dem Volkshandwerk. Prinzipiell kann man das auch so verstehen.
Anfang des 20. Jahrhunderts wurde Russland durch die Welle des Patriotismus in Bewegung gebracht. Patriotische Stimmungen wurden mittels der bildenden Kunst am Deutlichsten vermittelt. Das Interesse vieler bekannter Künstler für alte russische Kultur und dem Alltag des „einfachen Volkes” wurde geweckt. Es entstanden ganze Kunstwerkstätten, in welchen Muster dieser Epoche sorgfältig gesammelt und gepflegt wurden.
Gerade in dieser Zeit entstand in der russischen Kunstgeschichte der Begriff “Künstler der dekorativ - angewandten Malerei”. Und wenn die meisten Künstler jener Zeit ihre Begeisterung im Volkshandwerk fanden, waren die Künstler Anfang des dritten Jahrtausends am wenigsten an konkreten Idealen gebunden und ihrer Natur nach sehr eklektisch.
Individualität, Bildhaftigkeit des Denkens, umfangreiche intellektuelle Kenntnisse ermöglichten es, ihre Kunstwerke in eine Art Improvisation zum Thema “Kulturen der Völker der Welt” umzuwandeln.
Wenn man über Astrachan spricht, sei zu betonen, dass unser Volkshandwerk während einiger Jahrhunderte durch das inhaltsvolle Wort – “Schilf” – reduziert wurde.
Die ersten professionellen Maler der angewandten Kunst tauchten in den 70er Jahren in der Stadt auf. Diese unterschieden sich von traditionellen Künstlern durch ein universelles Designerdenken und durch das Beherrschen unterschiedlichster Techniken. Vielleicht war das besondere Antlitz von Astrachan die Ursache für die lange Abwesenheit solcher Künstler und deren erste schüchterne Auftritte.
Heute verändert sich das Stadtbild zusehends und das zeugt davon, dass es in der Stadt wirklich talentierte Designer und Maler der angewandten Kunst leben. Julija Petrakowa vertritt gerade diese neue Welle. Ihre erste Kunstausbildung erhielt sie in der Astrachaner Kinderkunstschule. Danach besuchte sie die Textilakademie von Moskau (Fakultät der angewandten Kunst).
Nach ihrer Rückkehr nach Astrachan arbeitete sie einige Jahre in der Strickwarenfabrik „Astratex“. Zurzeit lehrt sie „Design und Werbung“ an der Astrachaner Staatlichen Universität.
Die Ausstellung vereinigt Batik – und Keramikkunstwerke. Der erste Eindruck, den man von der Ausstellung bekommt, kann in einem Wort ausgedrückt werden: Professionalität. Oftmals beherrschen Künstler die elementaren Regeln und Techniken des Bemalens von Stoffen nicht und stellen den Zuschauern nur ihre laienhaften Ergebnisse vor.
Batik – und Keramikkunstwerke von Petrakowa sind sehr unterschiedlich. Es ist vielleicht seltsam, aber Batik mit der Kulisse aus Keramikstücken wird als sehr traditionell wahrgenommen. Originelle Formen, eigenartige Plastiken, Verbindung von unterschiedlichen Materialien, malerische Feinheit und Auserlesenheit machen diese Tonphantasien sehr ungewöhnlich und erfreulich festlich, als ob die Künstlerin ihre eigenen Emotionen und Gefühle materialisiert. Im Genuss geistiger Freiheit und Liebe zum Material schafft sie gewisse “Welten”, die geeignet sind, mit Zuschauern ein Gespräch zu führen, sie in einen abstrakten Phantasiendialog einzubeziehen. Batik von Petrakowa ist sehr dekorativ und wirken wie eine Theatershow. Die Batiktechnik selbst ermöglicht es, ein unendlich hinreißendes und spannendes Spiel mit Farben zu führen.
Und wenn Aquarelle, die hier auch ausgestellt sind, realere Stimmungen und Sujets fordern, schimmern Batikwerke in einer Emotionenextase.
Mit Batik ist alles möglich, da ihre Farbe Leib und Seele zugleich ist, und die Weichheit und Flexibilität des Stoffes ihr mehr zusätzliche Freiheit gibt. Batik spiegelt das Weltempfinden der Künstlerin wieder, die erwachsener nicht werden will und ihre Idealwelt schafft, in dem sie scheinbar mit bunten Fetzen spielt.

Elina Rogkowa; wissenschaftliche Mitarbeiterin der Gemäldegalerie von Kustodiew

 

Astrachan, den 09.07. 2004

„Bei den Regenbogenfarben“

Heute wird die Ausstellung der neuen Werke der jungen Künstlerin Julija Petrakowa im Gazprom-Museum eröffnet. Ihre erste Kunstausbildung erwarb Julija in der Astrachaner Kinderkunstschule 1. Von 1988 bis 1994 studierte sie an der staatlichen Moskauer Textilakademie die Fachrichtung „Künstlerisches Design von Erzeugnissen der Textil- und Leichtindustrie“.

Weitere berufliche Meilensteine, in denen Sie ihre kreativ-künstlerischen Fähigkeiten erweiterte und vertiefte, bezeugen unterschiedlichste Themen ihrer künstlerischen Laufbahn.

So arbeitete Sie an der Unionsanstalt für Mode und Kultur in Moskau. Sie entwarf Dekor für Kaffeebecher bei der Könitz-Porzellan GmbH in Deutschland.

Ihre anschließende Tätigkeit bei der „Astratex“ (Strickwarenfabrik) in Astrachan verdankt sie ihre ersten Erfahrungen in der Welt der Modemacher.

Weitere Eckpfeiler ihrer bisherigen Karriere sind die Teilnahme am Internationalen Wettbewerb „Nina Richi“ für junge Modemacher (Moskau-Paris) und die Teilnahme am Ausstellungsprogramm „Das heimliche Leben der Stoffe“ (in der Galerie „Inter“ und der Galerie „Katzen-Auge“ in Moskau).

Nicht zu vergessen ist die erfolgreiche Teilnahme an der Ausstellung in der Astrachaner Gemäldegalerie und im Ausstellungssaal des Astrachaner Puppentheaters.

Zurzeit arbeitet Julija für eine Werbeagentur in Astrachan, sowie als Kunstdozentin an der Astrachaner Universität (Fachbereich „Werbung“).

Die Werke von Julija Petrakowa sind sehr farbenfroh, erfüllt mit Liebe und der zarter Ironie.
Besuchen Sie bitte das Museum von „ASTRACHANGAZPROM“ und lassen Sie sich von kunstvoll inspirierten Batiken, ausdrucksvollen Graphiken und wunderschönen Keramiken verzaubern.